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Chronik des Karnevalvereins "Die Schnaken"

Gründung:
    Am Donnerstag, dem 01.10.1953, wurde der Karnevalverein "Die Schnaken" in der Gaststätte Spessart am Ostbahnhof gegründet.
Gründungsmitglieder:
    Die Gründungsmitglieder waren Werner Bayer, Walter Gebert, Waldemar Harwardt, Kurt Hauff, Edmund Kiesel, Horst Wilhelm Klug, Herbert Ritter, Andreas Thoma und Rolf Walter.
    Sie kamen aus der katholischen Pfarrei Allerheiligen in der Thüringer Straße am Zoo und waren dort in der Jugendarbeit engagiert.
Name des Vereins: 
    Ursprünglich hieß der neu gegründete Karnevalverein "Karnevalistische Vereinigung die Schnaken"
    Später wurde diese Bezeichnung in Karnevalverein "Die Schnaken" geändert.
Zielsetzung:
    Die "Karnevalistische Vereinigung der Schnaken" verstand es von Anfang an als ihre Verpflichtung, die Fastnacht in ihrer kulturhistorischen Bedeutung zu erhalten. Ihr Bestreben ist und war, auf ihren Sitzungen Frohsinn und Freude in Unbeschwertheit mit echtem Humor und gutem Witz zu schenken.
Begleitende Aktivitäten:
    Neben den Fastnachtssitzungen, Kostümfesten, Masken- und Lumpenbällen sowie Heringsessen, waren und sind außerhalb der Kampagne Oktoberfeste, Sommerfeste, Busfahrten, Tanzabende, Nikolausfeiern und Frauennachmittage gern besuchte Veranstaltungen.
Mitgliedschaften:
  • Seit September 1955 sind "Die Schnaken" Mitglied beim Großen Rat der Karnevalvereine Frankfurt am Main und seit dieser Zeit ebenfalls
  • Mitglied der Interessengemeinschaft mittelrheinischer Karneval e. V. Mainz und des
  • Bundes Deutscher Karneval e. V. in Köln.

  • Seit 1972 sind sie Mitglied des Vereinsrings Sachsenhausen.
Frankfurter Fastnachtszug:
    Seit 1955 nehmen "Die Schnaken" regelmäßig am Frankfurter Fastnachtszug teil.
Garde:
    Im Jahr 1966 wurde die Garde des KV "Die Schnaken" gegründet.
    Sieben Mädchen zeigten unter ihrer Kommandeuse Dolly Braun ihr Können.
    Die Garde war und ist nicht nur eine herzerfrischende Bereicherung bei den Sitzungen, sie war auch sonst sehr erfolgreich und konnte bei Turnieren mehrere Preise gewinnen.
    Neben der Großen Garde gab es im Laufe der Jahre auch eine Kleine Garde und eine Purzelgarde.
    Nach der Kampagne 2004/2005 hat sich die Garde eine Auszeit genommen. Der KV ist dabei eine neue Garde aufzubauen.
Standarte:
    Im Jahr 1966 bekamen "Die Schnaken" ihre Standarte, auf die sie mit Recht sehr stolz sind.
Erweitertes Engagement:
  • Der KV "Die Schnaken" beteiligt  sich auch bei den Kerbeumzügen in Sachsenhausen. Hier haben sie zweimal den ersten Preis als originellste Gruppe erhalten.
  • Sie bemühen sich ferner um eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Karnevalvereinen in Sachsenhausen. Hier ist die Vereidigung der Sachsenhäuser Karnevalvereine besonders zu erwähnen.
  • Außerdem knüpften sie enge freundschaftliche Verbindungen zu Karnevalvereinen außerhalb von Frankfurt.
  • Es sind die Altrhoischnooke aus Bobenheim-Roxheim, die „Hanneklasia“ aus Steinau an der Straße, "De Noelemakkers" aus Rotterdam und die Sandhasen aus Mörfelden.
  • Mit ihnen wurden immer wieder Vortragende und Schaunummern ausgetauscht. Außerdem nehmen "Die Schnaken" mit ihrem Wagen am Fastnachtszug der Sandhasen in Mörfelden teil.
Soziales Engagement:
    In der Kampagne 1964/65 hat der Karnevalverein „Die Schnaken“ zum ersten mal bei dem Altenclub im Johanna-Melber-Weg eine für die Senioren kostenlose Sitzung veranstaltet. Dieses Engagement wurde über 20 Jahre fortgeführt. "Die Schnaken" waren damals der erste Karnevalverein in Frankfurt am Main, der ausschließlich mit eigenen Aktiven Veranstaltungen für Senioren durchführte. Nach den ersten Sitzungen beim Altenclub im Johanna-Melber-Weg kamen Einladungen mehrerer Altenclubs aus verschiedenen Stadtteilen. Später schlossen sich noch sechs Karnevalvereine, überwiegend aus Sachsenhausen, diesem Engagement an. Höhepunkt war dann in den 70er Jahren eine zweitägige Veranstaltung in der Jahrhunderthalle.
Damenelferrat:
    In die Kampagne 1980/81 starteten "Die Schnaken" mit zwei Elferräten. Neben dem Herrenelferrat hat der damalige Ministerpräsident Erich Lang den Damenelferrat initiiert. Gisela Kern präsidierte den damaligen Damenelferrat.
Veranstaltungsorte:
    Seit 1985 finden die "Großen Sitzungen" bzw. "Prunksitzungen" im großen Saal des Bürgerhauses Südbahnhof statt. Die übrigen Veranstaltungen wurden überwiegend im Bürgermeister-Gräf-Haus durchgeführt. In beiden Häusern hatten "Die Schnaken" eine Heimat gefunden, in der sie sich wohl fühlen und die auch von ihren Gästen gern und gut angenommen wird. Leider wurde dem KV "Die Schnaken" die Räumlichkeiten im Bürgermeister-Gräf-Haus zum Ende der Kampagne 2003/2004 gekündigt. Zur Zeit suchen sie einen entsprechenden Erzatz.
Beständigkeit:
    Ein großer Vorzug des Karnevalvereins "Die Schnaken" ist die Beständigkeit.
    So hat zum Beispiel
  • Peter Müller 5 Jahre als 2. Vorsitzender und 22 Jahre als 1. Vorsitzender den "Schnaken" vorgestanden.
  • Karl Joachim war 28 Jahre in der Schriftführung tätig.
  • Marliese Neumann hat 27 Jahre lang die Kasse geführt.
  • Gisela Kern fungierte 19 Jahre als Ministerpräsidentin und
  • Erich Lang 10 Jahre als Ministerpräsident.

  • Das ist nur ein Auszug aus der großen Liste der langjährig Aktiven im Vorstand des Vereins.
50 Jahre KV "Die Schnaken":
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